Archiv | Dezember 2016

Natur-Meditation mit Waldbaden im Dezember

Kennen Sie es auch?

Nach den Feiertagen sind wir alle ziemlich faul und vollgefressen, dann die vielen Menschen zu Besuch und dazu ganz wenig Bewegung, da werde ich depressiv.

Die kurzen Tage, viel zu wenig Sonne und Licht, fördern das Ganze.

Ich bereite mich im Moment täglich mit einer kleinen Lektion auf den Job im WaldResort am Nationalpark Hainich vor. Im Moment lese ich das Buch der „Biophilia Effekt“, deshalb hatte ich mich als „Proband“ im Schlepptau und übte einige Stationen des Waldbadens auf meinem Wanderweg zum Boxberg.

Heute ist ein strahlend klarer etwas frostiger Tag mit spektakulärem Himmel. Die Naturgeräusche, welche ich beobachten sollte- laut Buch-, konnte ich leider fast nicht ausmachen, stets und ständig war ein rauschender Straßenlärm von der Umgehung des Ortes und der angrenzenden Autobahn zu vernehmen. Wie gut das ich endlich im Hainich sehr tiefe Ruhe erleben werde, kein Straßenlärm, kein Fluglärm, kein Rauschen. Das ist aber noch Zukunftsmusik.

Was solls, die Übung hieß meditieren und das bedeutet, mach den Geist frei, nimm die Situation an und akzeptiere was  nicht zu ändern ist.

Und siehe da, meine Aufmerksamkeit richtete sich auf mehrere Vögel am Ende einer Wiese, was das wohl für welche sind? Wie wunderbar sie durch die Lüfte gleiten, anmutig und das vor einem unglaublich wunderschönen blauen Himmel. Vögel beruhigen, sagt der Autor meines Buches, weil wir in unseren „Ureinstellungen“ des Gehirns instinktiv wissen, Vögel sind uns nicht gefährlich. Es kann natürlich sein, jemand hat zuviel Hitchcocks „Vögel“ geschaut, dann könnte das Gesehene den Urinstinkt überlagern – Spaß am Rande! Es ist wirklich sehr entspannend den Vögeln am Himmel zuzusehen. Der Lärm triftet in den Hintergrund – erste Lektion bestanden.

Wir sind mit der Natur sehr eng verbunden, lange Abwesenheit vom direkten Kontakt mit ihr macht uns krank, erhöht den Blutdruck und lässt unseren Hormonhaushalt aus dem Gleichgewicht geraten. Meist sind wir ständig getrennt von unserer Umgebung, mit dem Auto rasen wir durch die Umwelt ohne etwas wahrzunehmen. Immer schon mit den Gedanken beim nächsten Tun. Ständig Erwartungen erfüllend und rastlos bis zum Abend und das täglich, wirklich abschalten, wann soll das stattfinden? Im Urlaub? Haben wir Ruhe finden schon verlernt, auch in der Freizeit gibt es für die meisten erfolgreichen Menschen schon einen Erfüllungs-und Erwartung-Plan, was zu erleben ist, sie haken ein High lite nach dem anderen ab.

Kultur und Bewegung, gutes Essen, shoppen und und und….einfach mal nur sein? ist das möglich ohne hibbelig zu werden und das Gefühl zu haben ich verpasse etwas?

Täglicher Dauerstress wird verglichen mit eine andauernden Fluchtsituation vor einer Bedrohung. Diese Grundeinstellung der Wachsamkeit ist uns eigen. Dabei gibt es keine wilden Tiere die uns bedrohen könnten mehr – eventuell ein freilaufender Hund weit weg vom Herrchen -,das betrifft aber nur meine persönliche Hundephobie. Unser Limbisches System im Gehirn, weiß nichts von unserer heutigen Lebenssituation, es arbeitet über eine sehr viele tausend Jahre alte Programmierung, diese sorgt weiter für einen erhöhten Adrenalinspiegel, immer auf dem Sprung zur Flucht vor Gefahren. Das ist nicht gut für den Körper.

Wenn der bewusste Aufenthalt in der Natur helfen kann uns wieder entspannt zu machen, dann sollten wir uns darauf einlassen, finde ich.

Lassen sie sich ein auf ein Abenteuer fern ab von Google, Whatsapp, Facebook und Co.

Auf meinem Weg heute sind mir wunderbare und faszinierende kleine Naturwelten aufgefallen.

Wie farbenfroh eine Wintervegetation sein kann.

Auf dem Weg zurück

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Ein wunderbares Spiel!

Erkennen der Bäume ohne Blätter nur an der Anordnung der Knospen und eventuell einer kleinen Frucht oder eines vergessenen Blattes. Kommen Sie mit auf Entdeckungsreise!

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Haben Sie Lust bekommen auf einen Gesundheits- Aufenthalt in der Natur? Stress abbauen, gesünder leben und wieder eins sein mit der Natur. Buchen Sie eine Woche ShinrinYoku, das heißt entspannen mit Biophilia Effekt. Eigentlich ganz einfach aber man muss es auch tun, das Team vom WaldResort hilft Ihnen dabei

Ab März im Nationalpark Hainich!

Dieser Eintrag wurde am Dezember 30, 2016 veröffentlicht.

Das WaldResort am Nationalpark Hainich

Deutschlands erstes Erholungs-Resort am Nationalpark Hainich eröffnet im März 2017 in Weberstedt 

Sie sind gestresst, ausgebrannt, möchten eine entspannte Zeit in der Natur verbringen und wünschen sich Zeit nur für sich?

Entdecken Sie die absolute Ruhe und und nehmen sie sich eine Auszeit der anderen Art.

Neugierig?

Rufen Sie mich an, wenn Sie mehr erfahren möchten, oder das neu entstandene Resort vor Ort besichtigen wollen.

Telefon: 0151-61029701

Ich beantworte alle Fragen

Lassen Sie sich vorab inspirieren und klicken auf den Link.

 

www.waldresort-hainich.de

Bäume sind Heiligtümer. Wer mit ihnen zu sprechen,

wer ihnen zuzuhören weiß, der erfährt die Wahrheit.

Sie predigen nicht Lehren und Rezepte, sie predigen,

um das einzelne unbekümmert, das Urgesetz des Lebens.

Hermann Hesse

 

 

 

Kräuterwanderungen und Kochkurse nun im WaldResort

Alle Teilnehmer meiner Veranstaltungen der vergangenen Jahre finden mich und meine Wanderungen jetzt in Weberstedt am Nationalpark.

Ihre Olitätenmajestät

Erstarrte Schönheiten-„Zuckerguß“ der Natur

Dezember-Spaziergang am Krahnberg Gotha

Heute habe ich geschaut was meine Kräuter im Winter so anstellen.

Gefunden habe ich sehr schön geschmückte, fast rausgeputzte Wildkräuter und nette Gespräche mit fremden Kräuterhexen über Gott und die Welt. Wie im Garten der Eisprinzessin- zu sagenhafter Schönheit erstarrt, -vielleicht etwas Gefrierbrand-, in weiß gekleidet habe ich an den Erntestellen und Kräuterwanderorten des Sommers, meine kleinen Köstlichkeiten angetroffen.

Gefrierbrand?

„Winterkleider in weiß“

Im Dezember wird nichts geerntet. Die wilden Kräuter haben jetzt ihre wohlverdiente Ruhe sie dürfen vor sich hindösen und dabei den Schlaf des Winters genießen. Aber zusehen sind sie trotzdem, nicht alle Kräuter verschwinden in der kalten Jahreszeit unter die Erde, Giersch und Spitzwegerich, auch die Schafgarbe umhüllen sich mit zauberhaften Eiskristallen.

Die Weihnachtszeit soll ja bekanntlich gesegnet und beschaulich sein, aber ist das möglich in unserer „Hochgeschwindigkeitswelt“? – Mit Achtsamkeit der Natur begegnen, auf einem Spaziergang zwischen zwei Aufgaben- inne halten?

Ich denke heute ist es mir gelungen. Eine Geh-Meditation half mir dabei. Vielen Dank an Heike Raudszus, sie hat mir diese Form der Meditation während eines sehr schönen Seminares gezeigt.

 

Was ist eine Geh-Meditation:den Weg entlang gehen, dabei langsam und gleichmäßig die Füße von der Zehenspitze zur Sole aufsetzen und abrollen, spüren sie dabei wie sich die Fußsole anfühlt, konzentrieren sie sich nur auf ihre Füße, schalten sie den „Kerl“ im Kopf aus, der ihnen erzählt was sie heute noch alles tun müssen und für wen sie noch kein Geschenk gekauft haben;-)!!!

Später entdeckte ich mit meiner Kamera die Schönheit der wundervollen Winterwelt. Sie sehen die entstandenen Bilder am Krahnberg in Gotha.

 

Dieser Eintrag wurde am Dezember 7, 2016 veröffentlicht.