Archiv | November 2016

Hydrolate-eingefangene Pflanzenseelen?

Auch in diesem Jahr habe ich wieder mit Traurigkeit dem Winter entgegen gesehen. Nun muss ich mich wieder von meinen geliebten Pflanzen verabschieden. Leider kann ich nicht alle Exoten mit in mein Haus nehmen, die Überwinterung von Enbiribiri oder Limettenagastache, sowie die wunderschönen aromatischen Geranien, die ich im Frühling in Schönstedt kaufe, gestaltet sich immer wieder schwierig. Sie werden leider beim ersten Frost erfrieren.

Schon seit Jahren versuche ich das üppige und aromatische Grün auf irgend eine Weise zu konservieren.

Tee ist eine Möglichkeit, oder Kräutersalz, auch getrocknetes Kraut, aber das ist alles nicht optimal. Mit den Ergebnissen bin ich unterschiedlich zufrieden.

Im Sommer begegnete mir die Olitätenmajestät Barbara Kircher Storch aus Buttlar/Röhn, sie begeisterte mich sofort mit ihrem Vortrag “ Hydrolate für die Küche“. Das ist es – dachte ich – mit Wasserdampf die Aromen einfangen und für eine kurze oder längere Zeit konservieren. Schnell war ein Zeitpunkt für einen Kurs “ Hydrolieren“ ausgemacht. Neugier und Interesse treiben mich immer wieder zu neuen Wissensgebieten, natürlich lerne ich gern von „Althasen“ die es wissen müssen und Barbara ist ein Experte auf dem Gebiet. Sie beschäftigt sich schon viele Jahre mit den Wirkungen der Hydrolate und deren Anwendung.

Nun interessiert mich brennend was man in der Küche mit diesen Pflanzenwässerchen alles erreichen kann. Barbara kredenzte uns beim Olitätenkongress in Großbreitenbach im August 2016 solche Exoten wie Kochkäse mit Rosenhydrolat oder Butterbrot mit Rosmarin- beziehungsweise Liebstöckel-Hydrolat. Sehr abgefahren und sehr lecker.

Was mich noch neugierig gemacht hat sind die Pflanzeninhaltsstoffe „Terpene“- hatte ich doch das Buch der „Biophilia-Effekt“ von Clemens G. Arvay gelesen. (Arvay ist Autor zahlreicher Bücher. Er beschäftigt sich mit der Beziehung zwischen Mensch und Natur, bei seinen Erkenntnissen steht der gesundheitsfördernden Effekte des Kontakts mit Pflanzen, Tieren und Landschaften im Mittelpunkt)  Ich fand es erstaunlich was Pflanzen mit uns alles so veranstalten. Deshalb kam mir die nahe liegende Schlussfolgerung- eine Aromatherapie mit „Pflanzenseelen“ für unsere Seelen. Die Terpene sind dabei nur ein winziger Teil der vielfältigen Inhaltsstoffe die sich in den Hydrolaten befinden und trotzdem besitzen sie so eine erstaunliche Wirkung. Das begeistert und fesselt mich.

Am 19.11.16 fand der sehr interessante Kurs in Buttlar statt. Danke für die kurzweilige Zeit liebe Barbara.

Eine kleine Hexenküche empfing uns Teilnehmer, es war sehr gemütlich und anheimelnd. Das entstandene Lavendel-Hydrolat beschrieb anschaulich was sich alles entwickeln kann, ein Wahnsinns -Duft auch ein paar Tropfen ätherisches Öl waren zu bewundern.

urkunde

Das Zertifikat- liebevoll gestaltet

hexenkueche

der Hydrolati

 

Dieser Eintrag wurde am November 28, 2016 veröffentlicht.

Mein neues Projekt – Kräuterhexen ausdrücklich gewünscht!

Es ist ein Traum in Erfüllung gegangen.

waldresort

Nach 21 Jahren Vertrieb in einer gesetzlichen Krankenversicherung habe ich im Jahr 2013 endlich die Erkenntnis gefasst, dass diese Tätigkeit nicht mehr zu mir passt. – Vielleicht noch nie gepasst hat? Sicher habe ich sehr viel in diesen Arbeitsjahren gelernt, wichtige „Lebens-Lehrer“ getroffen… Natürlich hätte ich auf die ein oder andere Begegnung auch verzichtet, aber auch diese waren wichtig für mich. – Alles in allem war diese Zeit eine ganz besondere Lebensschule.

Nachdem ich 2014 diese Tätigkeit aufgab, habe ich mich noch einmal ganz neu erfunden und wieder gefunden. „Tue endlich das, was du schon immer machen wolltest und hör auf zu jammern!“, so lautet nun mein Motto. Mut gehört schon dazu, seiner inneren Stimme zu folgen. Es standen einige Ausbildungen auf meinem Plan, Erfahrungen als Praktikantin, einfach endlich Dinge tun, von denen ich schon lange geträumt habe… Die Erkenntnis, dass ich nicht tagein tagaus an einen Schreibtisch gehöre, dafür aber unbedingt kreativ tätig sein muss, hat mich ein schönes Stück in meiner Entwicklung weiter gebracht.

Mein angehäuftes Wissen auf dem Gebiet Wildkräuter und Kochen will ich an interessierte Menschen weitergeben, damit sie ihren Speisezettel aufpeppen und über Ernährungsgewohnheiten nachdenken.

Kreatives Wildkräuterkochen ist eine meditative Tätigkeit. Sie lässt den Gedanken freien Raum und befreit vom Stress und ewig wiederkehrenden Alltagsgrübeln – Erfolgserlebnisse inbegriffen. Trauen sie sich die Welt der unbekannten Aromen zu entdecken!

Alle Träume können wahr werden,

wenn wir den Mut haben,

ihnen zu folgen.

(Walt Disney)


Im Herbst 2015 begegnete mir der interessante Unternehmer Jürgen Dawo. Zuerst hatte ich überhaupt keine Ahnung wer mir da über den Weg lief. Später erzählte er mir seine Lebensgeschichte. Da gibt es eine Idee, die Idee des WaldResort in der Weltkulturerbe Region Hainich und ShinrinYoku und der Biophilia Effekt. Was das alles ist? – keine Ahnung. Ein Visionär, dachte ich, ein Mann der seine Träume lebt- Wahnsinn! Das gibt es ehr selten in der Welt von heute. Meine Erfahrungen mit Führungskräften und Unternehmern war da eher, bis auf wenige Ausnahmen, eine andere. Sicher wir agieren nicht auf einem fremden Stern und unterliegen dem Spielfeld der Wirtschaft, es geht knallhart um Gewinn und Überleben, aber hier vertritt jemand Werte und Auffassungen, die sich mit meinen Vorstellungen decken.

Es gibt einen Job für Kräuterhexen, sagte er zu mir. Bekomme ich hier die Chance von der ich schon immer geträumt habe? Hat mein Lebensweg noch eine richtig gute Aufgabe für mich parat? Pack ich es an? Stürze ich mich in eine ganz neue Arbeit, ein Abenteuer? …


Im Jahr 2016 ist viel passiert, es entstand auf einer riesigen Fläche am Nationalpark Hainich die Ferienanlage Weberstedt. Sie wird im März 2017 eröffnen. Die Vorbereitungen laufen im Hintergrund auf Hochtouren und es schwitzen täglich viele Mitarbeiter mit Herzblut, deren Köpfe öfter „rauchen“. Etwas ganz neues entstehen zu lassen ist ein Kraftakt und ich bin ein Teil vom großen Ganzen! – Jetzt bin ich dabei und arbeite mit an der Vision „Das WaldResort am Nationalpark Hainich“ in Weberstedt, als Vertriebsmitarbeiterin, als Kräuterpädagogin, als Team-(Mit)spielerin, als Kneipp-Coach, als Kräuterköchin. Endlich darf ich wieder kreativ und vielseitig sein!

Wir haben einen steinigen Weg vor uns. Es wird sehr viele Herausforderungen geben, da bin ich mir sicher, aber das Ziel ist gesteckt… Es gilt, die Vision, zu verwirklichen!

Also all´die Menschen, die mit mir bisher gekocht und gelernt haben, gewandert sind und viel Freude an den Kräuter-Veranstaltungen der Jahre 2015 und 2016 hatten, ich lade Euch herzlich ein:

Waldexpeditions-Wochen

ShinrinYoku- Wochen

Seminar-Wochen

Es macht mich glücklich wenn man zu mir “ Kräuterhexe“ sagt, wenn mein Essen mit Kräutern und regionalen Köstlichkeiten auf den Tisch kommt und es den Kollegen und bald auch den Gästen ein Lächeln und ein „mhhhh-lecker“ ins Gesicht zaubert… – Das bin ich!


WaldResort am Nationalpark Hainich- Kräuterhexen gewünscht!

Mit der Natur zurück ins Netzwerk Leben!

Hainich ShinrinYoku Methode®

ShinrinYoku- Was ist das?

Woran liegt es, dass wir alle ständig gestresst sind? Gibt es ein Rezept für Ruhe? Im Nationalpark Hainich liegt das WaldResort Weberstedt. Ein Ort an dem es eine außergewöhnliche Regenerationsmethode und zugleich Methoden zur Stärkung Ihrer inneren Kraft gibt.

Was haben Japanische Ainu, Indianer und Aborigines gemeinsam? Sie alle gelten als Naturvölker und eine Sache eint sie, sie begreifen sich als Teil der Natur und sie Leben in ihr.

Wir tun das nicht. Wir leben überwiegend von der Natur isoliert. Was heißt das? Unser Leben folgt nicht mehr den natürlichen Gesetzmäßigkeiten. Hektik, Stress, Schlafstörungen und sogar Schmerz und Krankheiten sind die Folge. Schaffen wir es natürliche Gesetzmäßigkeiten und das Wissen über die Funktionsweise der Natur wieder in unseren Alltag zu integrieren, stärken wir unseren Körper und vermeiden ein Leben als Getriebener.

Wie geht das?

Mit ShinrinYoku. „Eintauchen in die Waldluft“, so nennen es die Japaner. Was im fernen Osten längst eine anerkannte Entspannungsmethode ist, hält nun auch im WaldResort am Nationalpark Hainich Einzug. Wussten Sie, dass die Waldluft Stoffe enthält, die unsere Immun-Abwehr steigern?

Terpene, so heißen die Wunderwirkstoffe, die von unserem Körper erkannt werden und ihn gesund halten. Entdecken Sie die Kraftorte des Hainich und Ihren ganz eigenen Weg mit sich selbst eins zu sein. Waldexpeditionen begleitet von Meditations-Trainings helfen dabei Kraft zu schöpfen. Lernen Sie, dass auch Sie ein Teil der Natur sind und wie Sie dieses Wissen für sich nutzen können.

Eignen sie sich Übungen zur Entspannung an, die Ihnen auch über den Aufenthalt hinaus helfen, den Weg durch einen terminlich eng getakteten Alltag zu meistern.

Sie suchen Ruhe? Das bietet Ihnen ShinrinYoku (Eintauchen in die Waldluft)

  • Natur erleben um abzuschalten
  • Einen Rückzugsort um den Kopf frei zu bekommen
  • Neuorientierung und Perspektivwechsel
  • Seminare und Hilfsmittel zur Steigerung der inneren Kraft
  • Morgen-Meditation, Yoga und QiGong
  • Kräuterkunde
  • Hainichquelle® aus eigenem Brunnen
  • Sauna und Kneipp-Anlage

Philosophie:

Die ShinrinYoku Methode® zielt darauf ab, unsere wichtigste Ressource, nämlich die eigene Gesundheit in den Fokus der Aufmerksamkeit zu rücken. Das WaldResort hat es sich zur Philosophie gemacht Walderleben und Ruhe miteinander zu verbinden. Lernen Sie Neues über sich selbst. Erfahren Sie, dass die Funktionsweise des Ökosystems Wald dem menschlichen Immunsystem gleicht und wunderbare Möglichkeiten zur Herstellung von Balance und Ordnung im Körper bietet.

Das WaldResort:

Das WaldResort in Weberstedt liegt am östlichen Rand des UNESCO Weltnaturerbes Hainich, und ist Deutschlands erstes Regenerations-Resort. Dort können Sie durch Naturerleben wieder zu sich finden.

26 Ferienhäuser sorgen dafür, dass sie sich gleichzeitig geborgen und frei fühlen können. Natürliche Materialen im Interieur, Weitblick ins Grün, eine voll ausgestattete Küche, sowie ein Bad mit Dusche und WC – das alles finden Sie sowohl im geräumigen Einzelhaus oder einer gemütlichen Doppelhaushälfte.

In unserer einzigartigen Anlage können sie ihr ganz persönliches Firmen-Seminar zusammenstellen, sowie im Haus “ Vier-Jahres-Zeiten“ eine außergewöhnliche Kräuterküche genießen, sich regionale Speisen munden lassen, aber auch ayurvedisch essen. Bei uns kann jeder Teilnehmer individuell in den liebevoll eingerichteten Ferienhäusern schlafen, ganz ohne Hotel-Charakter, so genießen alle Ruhe und Ungestörtheit.

Es erwarten sie mehrere voll ausgestattete Seminarräume, sowie eine Küche für gemeinsames Kochen mit bis zu 15 Teilnehmern, und natürlich Therapieräume für Tai Chi, Meditation und weitere Entspannungsmethoden.

Wir freuen uns auf Sie !

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Dieser Eintrag wurde am November 17, 2016 veröffentlicht.

Walnüsse

Nun ist der Herbst am vorübergehen und der Winter steht in den Startlöchern, bald fallen die ersten Schneeflocken.

ich kann es schon riechen, ja ich finde den Schnee kann man riechen, verrückt aber möglich…

Alle Blätter meiner beiden riesigen Walnussbäume sind nun am Boden, dazwischen unendlich viele wunderbare Nüsse.

Sie sind vielseitig und gesund. Nun müssen sie getrocknet werden, am besten auf dem Kamin oder in einer sehr warmen und trocknen Umgebung, sie schimmeln leicht und dieser Schimmel ist sehr giftig, also aufpassen bei der Trocknung. Ich stelle aus den Nüssen einige knusprige Müsli her, oder salzige Nussmischungen für die Kombination zu Espuma und Fleischgerichten sowie für Salate.

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Ich liebe meine beiden Walnussbäume, ich mag überhaupt Bäume die groß und stattlich sind, deshalb ist mein Garten auch ein Waldgarten.

der Volksglaube erzählt sich, dass man unter dem Nussbaum nicht schlafen soll, oder das der Teufel auf jedem Blatt wohne und er des nachts Liebesorgien mit den Hexen feiert. Der Walnussbaum ist ein Fruchtbarkeitsbaum.

Auch im Jahr 2016 habe ich wieder ein paar Vollmondnächte unter den wunderschönen Bäumen geschlafen, es ist fantastisch am Morgen mit den ersten zwitschernden Vögeln aufzuwachen und sie zu beobachten. Wenn der Wind leise durch die Äste rauscht, er im Sommer ein kühles Abendplätzchen ohne Mücken bietet, dann bin ich froh das mein Schwiegervater vor 45 Jahren diese Bäume gepflanzt hat.

Die Walnuss ist für mich ein wichtiger Lieferant der wohlschmeckenden Nüsse im Herbst, zu Mittsommer verarbeite ich auch die grünen Nüsse eingelegt in Zuckersirup. Der Duft der frischen Blätter ist betörend, blumig und herb zugleich.

Die Walnuss wird vom Kuchen bis zum Walnusseis in vielen Speisen genutzt. ich stelle Krokant her zur Dekoration von Süßspeisen.  Auch für Waldorfsalat, Nudelfüllung, kandierte grüne Nüsse, Gomasio und Dukkah, verwendet man Walnüsse.

Auch Nusslikör kann hergestellt werden.

Man behauptet unter den Bäumen würde nichts wachsen, dass muss ich widerlegen. Das Laub wird in unserem Garten regelmäßig im Herbst entfernt, dann wächst Gras und auch Rosen unter der Nuss, sie sind durch die ausströmenden Gerbstoffe auch über den Regen, vor Blattläusen geschützt.

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Dieser Eintrag wurde am November 8, 2016 veröffentlicht.