Archiv | September 2016

Rezept September/Oktober

Aufstriche

So nun will ich mich einmal um die Rezepte für den Oktober kümmern.

Nachdem ich erfolgreich zum Kneipp-Gäste-Coach ausgebildet wurde, ist mein Kopf wieder voll mit neuen Ideen und Erkenntnissen.

Der Möhrenaufstrich welchen wir hergestellt haben war sehr lecker und ich möchte Euch das Rezept vorstellen.

 

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Möhrenaufstrich mit Ingwer und Curry

Zutaten

2 gekochte Möhren

1/2 Stück Butter

1 TL Curry

ein daumengroßes Stück Ingwer

Salz, eventuell Kräuter der Saison,

z.B Gierschstiele/ in kleine Röllchen geschnitten

 

Zubereitung

Die Möhren schälen und weich kochen, in einem Mixer oder mit dem Pürier-Stab die Butter mit den Möhren mixen, dazu kommt der geriebene Ingwer, auf einer Reibe mit den kleinen Löchern reiben, den Teelöffel Curry unterheben  und mit Salz abschmecken.

Die Kräuter können beliebig zugefügt werden, ich bevorzuge Gierschblätter oder Stiele, wenn sie sehr zart sind, da Curry und der Petersilienähnlich Geschmack gut miteinander harmonieren.

Dazu reicht man ein frisches Schwarzbrot mit Nüssen und einen heißen Kräutertee, genau passend zur herbstlichen Jahreszeit.

Hier im Bild beim Picknick am Müllertempel, sehen Sie noch ein köstliches Faltenbrot

 

Dieser Eintrag wurde am September 28, 2016 veröffentlicht.

Fermentation

 

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Vorräte leuchten im Herbstlicht

 

 

Vorbereitung Fermentation-Kurs VHS Gotha 01.10.2016

Ich habe eine kleine Auswahl Fermente in hübsche Bügelverschluß-Gläser gesperrt, damit Ihr heute schon erkennen könnt was Euch am Samstag erwartet.

 


Nachlese:

12 Teilnehmer gab es an diesem Samstag, sie waren wissbegierige Gäste und halfen bei der Herstellung unseres roten Sauerkrauts fleißig mit.

Nach einer Woche ist das Kraut in den Gläsern schön pink farbig  geworden, die Milchsäureproduktion im Glas hat also perfekt geklappt. Ab in den Keller nun kann es bis Weihnachten noch ein schönes Aroma entwickeln, dann hat es seinen Auftritt im Bauch der Weihnachtsente, hier wird es mitgegart. Nun kommt es als Rotkraut mit Soße und Entenbraten  auf den Tisch.

Beim Garprozess hat das Kraut im Inneren der Ente alle Aromen aufgesogen, auch ein Apfel in kleine Stücke geschnitten verbindet sich zu einer perfekten Krautkomposition.

Viel Spaß beim Ausprobieren und Dank nochmal für das Interesse an meinem Vortrag.

 

 

Gartenfreuden im September

Das wundervolle Wetter lässt  Köstlichkeiten erwarten

..hier die Ernte aus dem Garten und kleine Mitbringsel aus Italien. So sieht ein Unkraut-Essen aus….

Schluss mit dem bekannten Einerlei, wer es erleben will, ich komme auch in Ihren Garten oder zu Ihrer Gäste-Runde, dann werkeln wir gemeinsam diese oder andere Köstlichkeiten.

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Herbst

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Abendstimmung

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Ruheforst Hümmel- eine alte Buche

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Totholz mit Baumpilz

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Herbst-Licht-Stimmung

Eine wundervolle Jahreszeit zum Träumen und das Jahr Revue passieren zu lassen.

Lehnt Euch zurück und lasst die letzten wärmenden Tage genussvoll verstreichen!

Kräuter-Menü

Liebe Interessierte Kräuterköchinnen  und Köche,

meine Leidenschaft gilt den Aromen der „wilden“ (wilde Kräuter), aber auch zugleich der „zahmen“(bekannte Lebensmittel) Umgebung.

Es kann so lecker sein Giersch zu kosten, er ist würzig wie frische Petersilie.

Auch Löwenzahn zu Chutney zu verarbeiten, ist eine kulinarische Herausforderung. Spannend ist Bekanntes mit Unbekanntem zu kombinieren.

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Apfelkräutertag am Boxberg

Olitäten

Olität

Immer wenn ich in meiner Olitätenmajestäten-Robe auftrete, stehen die Besucher vor mir, legen den Kopf auf die Schulter um auf der Scherpe zu lesen und fragen, was ist denn eine Olität?

Als Olität bezeichnete man ein wohlriechendes Öl, eine wohlriechende Essenz oder Salbe und dergleichen.

Seinen Ursprung hatte der Handel mit Olitäten beim fürstlich-schwarzburgischen Amt Königsee, in der Nähe um Oberweißbach und in der thüringischen Glasmacherregion um Lauscha an der Grenze einer Reihe damaliger Länder am Rennsteig. Die Verwendung der in Lausche hergestellten  Miniaturflaschen erlaubte den Handel und sicheren Transport der Flüssigkeiten über große Entfernungen. Diese Behältnisse waren den bereits gebräuchlichen „Apothekerfläschchen“ ähnlich. Nun konnte man die Essenzen und Auszüge über weite Kilometer mit der Kiepe auf dem Rücken, Reff aus Holz oder Raanz aus Leder, transportieren und feilbieten.


 

Vorgeschichte

Im Jahr 1987 unterbreitete der damalige Großbreitenbacher Stadtrat für Kultur Heinz Liebermann den CDU- und NDPD-Ortsgruppen Großbreitenbachs die Idee zur Durchführung eines „Bräétmicher (Großbreitenbacher) Kram- und Kräutermarktes“. Grundlage der Überlegungen war, die jahrhundertealten (Groß)Breitenbacher Markttraditionen mit dem einst orts- bzw. regionalansässigen Olitätengewerbe (Naturheilmittelherstellung und –handel) zu verknüpfen und damit eine kulturhistorisch authentische sowie auch touristisch nutzbare Veranstaltung zu schaffen. ( Originaltext..www.thüringer-olitätenland.de)

Impressionen vom Kram-und Kräutermarkt in Großbreitenbach

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Blüten- und Olitätenmajestäten 2016


 

 

Stauseefest Ziegenrück

Ein wundervoller Sommertag

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Hoheiten von Ostsee bis Wurzbach

Stausee Hohe-Warte

die Meerjungfrau Diana König hat zum Stauseefest nach Ziegenrück geladen.

Der Tag war perfekt organisiert und das Wetter ein Traum.

Mein letzter Auftritt als amtierende Thüringer Olitätenmajestät war ein sehr schönes Erlebnis.

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